10 praktische Lerntipps die man kennen muss

Ende April stehen bei mir wiedermal Prüfungen an und zwar gleich vier am Stück. Deswegen befinde ich mich jetzt schon (und leider auch in den Osterferien) voll in der Lernerei. Den Begriff "Lernstress" vermeide ich absichtlich, da ich mir dieses Mal einfach keinen Stress machen will und deswegen auch schon relativ bald zu lernen begonnen habe. Heute habe ich 10 nützliche Tipps fürs Lernen, die mir wirklich sehr helfen und ich denke, damit könnte ich euch auch vielleicht helfen, also viel Spaß und an alle die auch gerade oder bald voll im Lernen sind: Viel Glück, stay strong und wir schaffen das schon! :)

 

Ziele setzen

Es ist generell immer wichtig verschiedene Ziele zu haben aber zu allererst ist es am wichtigsten, sich vor Augen zu führen was man genau schaffen will. Einerseits soll man sich natürlich vornehmen, die Prüfung zu schaffen (und vor allem positiv denken und sich nicht einreden dass man's eh nicht schafft) und dann sollte man sich Ziele nach dem so genannten Bergsteiger Prinzip setzen. Einen Berg erklimmt man logischerweise auch nicht sofort, man muss ganz viele kleine Schritte gehen und jeder Schritt sollte ein Ziel für einen sein, mit dem Ausblick auf das große Ziel, also die Prüfung. Übernehmt euch nicht mit dem Stoff und erwartet nicht, dass das "alles-auf-einmal-Lernen" klappt.

 

 

Organisation 
Nachdem man sich die Ziele gesetzt hat, kommt es zur Organisation. Es ist wichtig, sich alle Unterlagen, Skripten, Zusammenfassungen und Altfragen zu organisieren, sei es digital oder ausgedruckt. Damit hat alles gut beisammen und man kann sich schon den ersten Überblick verschaffen und ungefähr einschätzen, wie groß der Lernaufwand sein wird.

 

Lernplan und Zeitmanagement

Wenn man sich schon einen ersten Überblick über den Stoff und die Unterlagen gemacht hat, ist es wichtig, sich alles ganz genau einzuteilen. Am besten ist es, wenn man jeden Tag circa den gleichen Lernaufwand hat, da man dann immer genau weiß wie lange es ungefähr dauern wird und es einfach für uns leichter ist. Dann legt man die Tage fest, an denen man fix lernen kann und wie viel man an einem Tag schaffen möchte, das kann man nach Kapitel, Thema oder sonst etwas aufteilen, so wie es am einfachsten für einen selbst ist.

 

 

 

To-Do Listen / To-Learn Listen

Ich persönlich liebe To-Do Listen und schreibe mir meistens jeden Tag welche, auch wenn es nicht ums Lernen geht. Beim Lernen sind sie natürlich ein großer Vorteil, da man immer abhaken kann was man schon erledigt hat und jetzt mal ehrlich, alleine das Gefühl, wenn man etwas abhaken kann ist schon ziemlich awesome, einfach weil man's dann erledigt hat. Mein Tipp hierbei ist auch wieder sich nicht zu große Ziele zu setzen sondern die großen Ziele in viele kleine zu unterteilen. So hat man mehr abzuhaken und man muss kein schlechtes Gewissen haben, weil man etwas nicht erledigt hat, weil es sowieso so viele kleine Aufgaben und Themengebiete sind, dass man pro Tag sowieso ein paar schafft.

 

 

 

Die Lernmethoden
Wenn man also alles eingeteilt und organisiert hat, sollte jeder für sich entscheiden wie man den Stoff und die Themen am besten behandelt. Ich zum Beispiel markiere gerne alles mit verschiedenen Textmarkern um einen guten Überblick zu bekommen und fasse mir den Stoff meistens selber zusammen, da ich mir das Gelernte dann viel besser merke und mir meine eigenen Zusammenfassungen immer wieder durchlesen und damit lernen kann. Eine weitere Option die ich auch super finde sind Karteikarten, die schreibe ich mir immer wenn es bestimmte Begriffe oder Daten auswendig zu lernen gibt. Andere Leute lernen besser wenn sie sich das Gesagte aufsagen oder anderen davon erzählen und wieder andere lernen am besten von Zusammenfassungen von anderen oder was auch immer, da ist natürlich jeder Mensch anders.

 

 

 

Die Orte an denen wir lernen

Es ist auch wichtig, ein Umfeld und einen Ort zu finden, an dem man gut lernen kann. Ich lerne zum Beispiel in Wien viel besser als in Wels und deswegen fahre ich teilweise auch in den Ferien nach Wien, um dort zu lernen. Bei mir hängt das irgendwie immer von meiner Tagesverfassung ab. Manchmal lerne ich gerne in einem Kaffee, auf der Uni oder dann gibt es Tage, da lerne ich lieber in unserer Wohnung (und da auch manchmal bei meinem Schreibtisch, in der Küche, in meinem Bett oder im Zimmer meiner Mitbewohnerin). Ich glaube das muss jeder für sich selber herausfinden und ausprobieren, wo man gut lernen kann. Zum Beispiel brauche ich auch manchmal Musik (aber wenn dann nur klassische), die Geräusche von anderen Leuten in meiner Umgebung oder manchmal muss es aber auch ganz still sein.

 

 

 

Elektronische Geräte und Störfaktoren ausschalten

Das ist auch ein sehr wichtiger Punkt. Früher wollte ich einfach nie mein Handy ausschalten und ließ mich soo oft davon stören. Mittlerweile schalte ich mein Handy entweder aus oder verwende die Forest App (die ist super praktisch zum Lernen, da man dabei Bäume pflanzt und sobald man die App verlässt, stirbt der Baum :D). 

 

 

 

Lernpausen und "Verpflegung"

Lernpausen sind das A und O beim lernen, denn wenn man durchlernt und nie pausiert, wird man sich nie alles merken können und unser Hirn wird komplett überfordert. Also nehmt euch immer Lernpausen vor und teilt es euch gut ein. Die Pausen sollten nicht zu lange und nicht zu kurz sein aber das ist natürlich auch euch überlassen, wie es am besten für euch funktioniert. Macht jedenfalls Pausen, vergesst nicht auf ganz viel Wasser, auch mal etwas zu Essen und vor allem: FRISCHLUFT :D

 

 

 

Wiederholung

Mit diesem Punkt meine ich einerseits die Wiederholung, dass man regelmäßig lernt und wie schon erwähnt jeden Tag lernt und andererseits meine ich damit, dass man das Gelernte oft wiederholen sollte, denn nur so merkt man sich alles gut. Ich finde es zum Beispiel sehr gut, wenn man vor dem Schlafengehen noch mal alles durchgeht, dass man sich alles noch vorsagt und dann gleich schlafen geht (ohne Facebook und Snapchat dazwischen), so merke ich mir den Stoff wirklich gut.

 

 

 

Motivation / Belohnung

Das wichtigste kommt zum Schluss nämlich: Die Motivation. Ohne Motivation kann man nicht lernen, deswegen muss jeder für sich eine persönliche Motivation finden. Meine Motivationen sind ganz verschieden. Einmal will ich eine Prüfung unbedingt schaffen weil ich weiß, dass ich dann zu einer bestimmten Party gehen kann ohne schlechtes Gewissen und meistens will ich die Prüfungen einfach schaffen, weil ich weiß dass ich damit meinem großen Ziel, meinem Bachelor und meinem "Reisen gehen" danach immer näher und näher komme. Und ich muss den Stoff dann nie mehr lernen und hab die Prüfung für immer hinter mich gebracht :D

Mit jeder geschafften Prüfung ist auch immer eine Belohnung (= auch irgendwie Motivation) verbunden, manchmal ist es das Feiern gehen oder einfach zu wissen, eine neue Serie auf Netflix beginnen zu können oder whatever :D

 

 

Ich hoffe ich konnte euch mit den Tipps ein bisschen helfen und wenn ihr noch irgendwelche Tipps habt --> ab damit in die Kommentare :) Wie lernt ihr am besten und liebsten?

Viel Glück jedenfalls bei allen Prüfungen / Schularbeiten / Matura oder Klausuren, die noch auf euch zukommen <3

 

 

 

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